Risikomanagement: Konzept der GSASA

Das GSASA-Risikomanagementkonzept ermöglicht den Schweizer Spitalapothekern, auf das Bedürfnis der Patienten und Medizinalpersonen nach Sicherheit der Arzneimitteltherapien in Spitälern zu antworten. Damit spielen die Spitalapotheker eine führende Rolle im "Management der Prozesse und Risiken rund um das Medikament".

Das Schwergewicht liegt auf der Verhinderung von Medikationsfehlern, das Konzept berücksichtigt aber alle Arten von arzneimittelbedingten Komplikationen. Es soll ein möglichst umfassender, systematischer Ansatz gewählt werden, um dauerhafte Lösungen anzustreben. Aus diesen Gründen wird das Gewicht eher auf die Kontinuität der pharmazeutischen Betreuung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung gelegt (sogenanntes "continuum of care"), als auf die Perfektionierung des "Systems Spital".

Risikomanagementkonzept: Grundlagenpapier und Strategie für das Management der Arzneimittelrisiken durch Schweizer Spitalapotheken

GSASA-Empfehlungen und Richtlinien

Folgende Empfehlungen und Richtlinien wurden bislang von der GSASA genehmigt:

Bezeichnung DE FR E
Verwechslungsprobleme wegen Arzneimittelbezeichnung und -beschriftung:
Empfehlungen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe - GSASA, Verein Schweizerischer Amts- und Spitalapotheker - Stiftung für Patientensicherheit - pharmazeutische Industrie (11.2012)
Hintergrund, Analyse und Rahmenbedingungen für die Umsetzung der Empfehlungen    
Gemeinsame Empfehlungen zur Vermeidung von Verwechslungen bei der Primärverpackung und Beschriftung fester Arzneimittelformen
Gemeinsame Empfehlungen zur Vermeidung von Verwechslung bei der Primärverpackung und Beschriftung flüssiger Arzneimittelformen
Gemeinsame Empfehlungen zur Vermeidung von Verwechslungen wegen ähnlich aussehender Arzneimittel-Verpackungen und -Beschriftungen ("Look alike")
Gemeinsame Empfehlungen zur Vermeidung von Verwechslungen wegen ähnlich klingender Arzneimittelbezeichnungen ("Sound alike")